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Sensomotorische Einlagen

für mehr Komfort im Alltag

Sensomotorische Einlagen werden auch propriozeptive oder aktive Einlagen genannt. Sie sind in erster Linie ein orthopädisches Hilfsmittel. Sie werden bei neurologischen Erkrankungen sowie Fußfehlstellungen und im Sport eingesetzt.

Diese Art von Einlagen aktiviert gezielt über Rezeptoren den Muskel und hilft so, Verspannungen und Verkrampfungen zu lösen sowie Fehlstellungen zu korrigieren.

Schritt für Schritt zu Ihren Einlagen

Gut Ding braucht Weile! Im Folgenden informieren wir Sie, wie Sie Schritt für Schritt zu Ihren sensomotorischen Einlagen von uns kommen.

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Was sind sensomotorische Einlagen?

Charakteristisch für sensomotorische Einlagen sind die Informationszonen. Dadurch, dass sie an bestimmten Punkten die Muskulatur an der Fußsohle stimulieren, wird über die Rezeptoren, die körpereigene Tiefenwahrnehmung sensibilisiert. Sensomotorische Einlagen lösen auch eine Veränderung der Spannung der Fußmuskulatur aus. Dies wirkt sich wiederum auf eine Veränderung der Tiefenwahrnehmung aus.

Unser Gehirn verarbeitet in weiterer Folge diese neue Information, wodurch es zu einer entsprechenden Reaktion der Fußmuskulatur kommt. Die Hauptintention sensomotorischer Einlagen liegt auf der Verbesserung der Körperhaltung und des Gangbildes. Verspannungen bzw. Verkrampfungen der Muskeln wird aktiv entgegengewirkt und der Körper bei einer ausgeglichenen Haltung unterstützt.

Einsatzgebiete von sensomotorischen Einlagen

Speziell beim Knickfuß im Kindesalter kommen sensomotorische Einlagen zum Einsatz.

Der Knickfuß geht in der Regel mit einer muskulären Schwäche der Steigbügelmuskulatur oder einer Schwäche des Bindegewebes einher.

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Physiotherapie & Einlagen

Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten ist eine Kombination aus Physiotherapie und sensomotorischen Einlagen zu empfehlen.

Bei koordinativen Störungen können sensomotorische Einlagen in ihrer ursprünglichen Wirkungsform eingesetzt werden. Dabei beeinflussen sie durch gezielten Druck auf die Sensoren in Sehnen, Muskeln und Gelenken die Muskel-Steuerung des Laufapparates. Dadurch wird ein korrektes Bewegungsmuster aktiv gefördert.

Bei Verletzungen des Sprunggelenks kommt es häufig auch zu Schädigungen der Nervenfasern, was wiederum zur Beeinträchtigung der Nervenfasern und folglich auch Einfluss auf die Stabilität nimmt. Daher ist ein Training mit sensomotorischen Einlagen sinnvoll, um einer dauerhaften Schädigung sowie einer daraus resultierenden Instabilität mit einem Arthroserisiko vorzubeugen.

Wo werden sensomotorische Einlagen noch eingesetzt?

  • Lähmungen oder Spastik
  • Rotationsfehlstellungen der Beine
  • Fußfehlstellungen wie z.B. Spitzfuß, Senkfuß, Knickfuß, oder Klumpfuß
  • Zehenfehlstellungen
  • Beschwerden der Achillessehne
  • Fersensporn
  • Zehenspitzgang
  • Sport

Sensomotorische Einlagen nach Maß

Jeder Mensch ist ein Individuum und hat seine ganz speziellen Bedürfnisse. Daher ist von konventionellen Fertigeinlagen abzuraten. Um Ihre Bedürfnisse voll und ganz zu erfüllen und so auch Ihre Beschwerden lindern zu können, sollten Sie unbedingt ein persönliches und beratendes Gespräch vorziehen. Nur so kann eine perfekte Analyse, eine entsprechende Anfertigung und folglich eine Verbesserung Ihrer Beschwerden gewährleistet werden.

Häufig gestellte Fragen

Sie werden auch propriozeptive oder aktive Einlagen genannt und richten sich gezielt auf die Sensomotorik. Durch ihre Ziel-Wirkung handelt sich um Aktiveinlagen, die sich direkt auf die Muskelspannung auswirken.

Gerade bei neurologisch bedingten Beschwerden oder beim Sport kann durch die Aktivierung der Rezeptoren eine effektive Verbesserung erzielt werden:

  • Stabilisierung des gesamten Gangbildes
  • Nachweisliche Entspannung bei erhöhtem Zug auf die Achillessehne
  • Minimierung der Muskelspannung im Wadenbereich
  • Aktive Verbesserung der Tiefenwahrnehmung über die Fußsohle